Portrait oder Reportage – was passt besser zu euch?

Ich werde oft gefragt, was besser ist: Familienporträts oder Familienreportagen? Die Antwort darauf ist nicht einfach, denn beide Formate haben ihre eigenen Vorteile und ihren ganz besonderen Reiz.
Lasst uns zunächst klären, was genau der Unterschied zwischen diesen beiden Optionen ist und welches Format am besten zu euch passt.

Familienporträts (Lifestyle-Shooting)

Bei einem Familienporträt-Shooting treffen wir uns an einem besonderen Ort in der Natur oder bei euch zu Hause für eine Homestory. Es ist von Anfang an klar: Wir haben ein geplantes Fotoshooting.
Vorab sprechen wir über eure Outfits und stimmen gegebenenfalls Farben aufeinander ab – aber keine Sorge, das bedeutet nicht, dass alle das Gleiche tragen müssen! Viel wichtiger ist, dass ihr euch in eurer Kleidung wohl fühlt und euch frei bewegen könnt.
Beim Shooting leite ich euch mit spielerischen Anleitungen und kleinen Interaktionen an, um eine entspannte Atmosphäre zu schaffen. Dabei achte ich auf Licht, Hintergründe und Symmetrien, um harmonische und ästhetische Bilder zu gestalten. Die Motive sind vorher klar definiert: Ihr bekommt Bilder von jedem Familienmitglied, Gruppenbilder und verschiedene Konstellationen wie Mama & Kind, Papa & Kind oder Geschwisterbilder.

Was macht man mit diesen Bildern?

Diese Fotos sind perfekt für gerahmte Bilder im Hausflur, auf dem Kaminsims oder als Geschenk für Oma und Opa – die lieben solche Bilder – zu Recht!
Viele Familien nutzen sie auch für ihre Jahres-Fotobücher.

Was ist eine Familienreportage?

Eine Familienreportage ist eine fotografische Dokumentation eures Familienlebens – ehrlich, ungestellt und voller echter Momente.
Ursprünglich stammt diese Art der Fotografie aus der Dokumentarfotografie, die darauf abzielt, das Leben so festzuhalten, wie es ist.

Ein kurzer Exkurs zur Dokumentarfotografie:

Dokumentarfotografie ist eine Form der visuellen Berichterstattung, die das echte Leben abbildet. Historisch gesehen lag ihr Fokus auf Umwelt, Natur und gesellschaftlichen Themen. Dabei zeigt sie nicht nur eine objektive Realität, sondern auch die persönliche Sichtweise des Fotografen, der mit seiner Kamera Stimmungen, Alltägliches und oft übersehene Details einfängt – fernab von Inszenierung oder Perfektion.

Was bedeutet das für eure Familienreportage?

Echte Momente sind wertvoller als perfekt gestellte Bilder. Unser Familienleben ist viel mehr als nur fröhliche Gesichter in frisch gebügelter Kleidung. Eine Familienreportage fängt den Alltag in all seinen Facetten ein – mit seinen Emotionen, kleinen Gesten und ungeschönten Augenblicken.
Dazu gehören nicht nur Lachen und Freude, sondern auch Tränen, Unordnung und wildes Toben. Dreckige Kinderhände, zerzauste Haare, das vertraute Chaos eures Zuhauses – all das erzählt eure Geschichte. Auch eure Umgebung spielt eine Rolle: Die Räume, Möbel und Details, die euren Alltag prägen, machen diese Bilder einzigartig und unverwechselbar.
Gerade diese Authentizität macht eine Familienreportage so besonders. Sie zeigt eure Familie so, wie sie wirklich ist – voller Leben, Liebe und Verbundenheit. Und genau das sind die Erinnerungen, die bleiben: Bilder, die euch nicht nur zeigen, sondern euch auch spüren lassen, wie sich dieser Moment angefühlt hat.

Was macht man typischer Weise mit diesen Bildern?

Ganz klar: Ein Fotobuch, das ihr immer und immer wieder anschauen werdet, weil es euch zurückversetzt in die Momente und ihr dort eure gemeinsame Geschichte in Bildern bestaunen könnt. Aber auch einzelne Bilder der Reportage werden gedruckt, verschenkt und aufgehängt.

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